Islamische Aspekte

Förderung der deutschen Sprache und Integration durch Wertvermittlung der hiesigen Gesellschaft,
Förderung der deutschen Sprache sowie die Einbeziehung der Sprachförderung,
Ethisch –moralisches Verhalten auf Islamischer Grundlage
Nützliches Mitglied der Gesellschaft unter Vorbild des Propheten Muhammed (sav),
Islamische Geschichten anhand von verschiedenen Propheten wie Ibrahim (Abraham), Isa Jesus, Musa (Moses) usw.
Entwicklung der eigenen Identität,
Förderung der sozialen kognitiven und körperlichen Fähigkeiten und
Vorschulerziehung.

Wertevermittlung

In unserer Einrichtung verstehen wir den islampädagogischen Förderansatz als eine Wertevermittlung im Lebensalltag. Hierfür orientieren wir uns u.A. bei der Umsetzung am islamischen Mondjahr mit seinen Ereignissen, wie Ramadan, Ramadanfest, Hadsch/Pilgerreise sowie dem Opferfest.

Wir nehmen das Kind auch in seiner Auseinandersetzung mit religiösen Fragen ernst. Die Einbeziehung muslimischer Inhalte gehört deshalb zur Förderung der Gesamtpersönlichkeit dazu. Sie entsprechen in ihrem Grundgehalt dem Bedürfnis des Kindes, ein Gegenüber zu haben, zu dem es eine Beziehung aufbauen kann, um seine eigene Identität zu finden.

Als (familienergänzende)Einrichtung wollen wir den Kindern die Möglichkeit bieten, auch unterschiedliche Kenntnisse und Auffassungen mitzuerleben. Wenn sie dabei die Erfahrung machen, dass jedes Kind in seiner eigenen Haltung respektiert wird, dann kann jede Art der individuellen Erziehung zu einem Beispiel für gegenseitige Akzeptanz werden und Mut zur eigenen Stellungnahme geben.

Diese islampädagogische Förderung versuchen wir unseren Kindern zu vermitteln, indem wir (als Pädagoginnen) als Vorbilder im Kita-Alltag dienen.

Religiöse Erziehung heißt u.A. …

  • … das Kind in seiner Ganzheitlichkeit zu sehen …
  • … und in seiner Individualität als ein Geschöpf Gottes anzunehmen …
  • … sie setzt beim Kind und seiner Situation an, nimmt seine Erfahrungen auf …
  •  … und verbindet diese mit islamischen Inhalten…
  • … sie muss an der Atmosphäre der Kita …
  • … sowie am Verhalten der Erzieherin erkennbar sein.

Wir bemühen uns demnach, das spirituelle Bewusstsein der Kinder zu fördern, indem sie „Gott kennen lernen“, insbesondere durch die Liebe zu Seiner Schöpfung, zu den Mitmenschen wie zu sich selber, zu den Tieren, der Natur und der Umwelt. Beim Tischgebet sollen unsere Kinder erfahren, dass Gott ansprechbar ist. Wichtig ist uns, dass die Kinder erfahren, dass die ganze Schöpfung ein Geschenk Gottes ist, gegenüber der wir Verantwortung tragen und auf der Gottes Segen ruht.

Wir wollen allgemeingültige religiöse wie soziale Werte in den Lebensalltag einflechten helfen, so dass ein selbstverständlicher und natürlicher Bezug zu Gott und der sozialen Umwelt entwickelt wird. Kinder lernen dadurch Religion und Gott als einen normalen Bestandteil ihres Lebens anzunehmen und danach zu handeln. Religion soll nichts außergewöhnliches, lästiges und erzwungenes sein.

Die einzelnen Aktivitäten sind bunt und vielfältig. Zu ihnen gehören die spezifischen religiösen Angebote wie Prophetengeschichten, Gebete und Lieder, aber auch Angebote, die sich mit anderen Bereichen überschneiden: das Rollenspiel, bildhaftes Gestalten, Rhythmik und musikalische Betätigung, Naturerfahrung und Exkursionen u.v.m.

  Folgende Schlagwörter sind kennzeichnend für unsere islampädagogischen Förderansatz:

  • Die Liebe zu Gott/Allah und seiner Schöpfung
  • Die Stärkung der eigenen Identität
  • Der Respekt vor dem Anderen
  • Die Entwicklung eines Gemeinschaftsgefühls 
  • Die gegenseitige Achtung vor den Menschen, Tieren und Pflanzen
  • Die Toleranz gegenüber Anderen, Frieden unter den Menschen
  • Der respektvolle Umgang mit Menschen, die einer anderen Religion oder Kultur angehören (Stärkung interkultureller Kompetenz)
  •  Religiöse Bildung und Erziehung zur Vermittlung orientierender Werte und Regeln (Förderung der Identitätsentwicklung): was gehört zu meiner Lebensweise? Was gehört zur Lebensweise von Christen oder Andersgläubigen? 
  • Vermittlung von Prophetengeschichten 
  • Soziale Regeln im Miteinander, Konfliktregeln aushandeln und einhalten
  • Die Wertschätzung der Materialien und der verantwortliche Umgang damit
  • usw.

Wir bereiten Veranstaltungen in Kindergartenräumen vor und richten Darbietungen und Auftritte von Kindern gemeinsam bei Feierlichkeiten aus.