Tagesablauf im Kindergarten

Die Kinder haben eine feste Stammgruppe, in der sie sich bis zur Mittagessen Zeit aufhalten. In der Bringzeit haben die Kinder die Möglichkeit zum „freien“ Frühstücken[1]. Beim freien Frühstück lernen die Kinder auf ihr eigenes Hungergefühl zu hören und ihre Mahlzeit selbst zu organisieren.

Im Morgenkreis kommt die Gruppe zusammen, bespricht den anstehenden Tagesablauf. Jeder Wochentag hat sein eigenes Thema: Montag ist Spielzeugtag, Dienstag ist Turntag für die Ameisengruppe, Mittwoch für die Bienengruppe. Donnerstag ist Ausflugstag und Freitag ist Gebetstag (Übersetzung: Dschuma´a). Trotzdem finden die vorbereiteten Modulangebote statt.

An der Anmeldetafel können die Kinder anhand der angehefteten Piktogramme sehen, welche Funktionsbereiche geöffnet sind und wie viele Kinder sich dort anmelden können. Zu Beginn der Spiel- und Arbeitsphase überlegen sich die Kinder, was sie in der Gruppe machen möchten und melden sich entsprechend an der Anmeldetafel für diesen Funktionsbereich an. Ist ein Kind unentschlossen, so macht die Erzieherin Vorschläge oder Mitspielangebote.

Die Spiele und Materialien im Gruppenraum werden zu Beginn jedes neuen Modules ausgetauscht. Die Erzieherin achtet darauf, dass jeder Altersbereich berücksichtigt wird.

 

Die Gruppenräume:

Die Gruppenräume sind sowohl für die Kinder als auch für die Mitarbeiter gut überschaubar und sind in unterschiedliche Funktionsecken/-bereichen eingeteilt, um viele verschiedene Lern- und Spielangebote mit möglichst großem Platzangebot zu schaffen, wie z.B. die Haushaltsecke, Bauecke, Bastelecke, Sprachecke, Leseecke sowie Tischspiele und Spiele für Denk- und Rechenentwicklung.

Zudem besitzt die Kita ein gepflegtes Außengelände, welches mit einem Klettergerüst und Rädchen Fahrtmöglichkeiten bestückt ist.

 

Die Zahngesundheit:

Das Zähneputzen- Üben gehört bei zum festen Bestandteil des Tagesablaufs. Eine Patenzahnärztin besucht uns in der Kindertagesstätte, diese wird von der Vorschulgruppe in der Praxis besucht und steht uns, sowie den Eltern bei Fragen rund um die Zähne zur Seite.

 

Die Eingewöhnung:

Die Gestaltung der Eingewöhnungszeit ist von besonderer Bedeutung für das Wohlbefinden des Kindes in unserer Einrichtung. Deshalb orientieren wir uns während der gesamten Eingewöhnung an dem „Berliner Modell“. In der ersten Zeit begleiten die Eltern ihr Kind zeitlich begrenzt in der Einrichtung, nach einigen Tagen trennen sie sich stundenweise von Ihrem Kind. Die Eingewöhnung ist erst dann abgeschlossen, wenn das Kind die Erzieherin las neue Bezugsperson anerkannt hat und ihr vertraut.

[2] welches von den Eltern nach dem Frühstücksplan gestellt wird, Gespür für gesunde Ernährung